Feldlerche

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019. Für verschiedene Gebiete liegen Bestandsangaben vor, so dass Erfassungen in bisher nicht untersuchten Gebieten unseren Kenntnisstand dieser im Brutbestand großräumig rückläufigen Art ergänzen würden. Die Kartier­methode für die Feldlerche entspricht der von Südbeck et al. (2005) vorgeschlagenen, d. h. Erfassung singender Männchen (Flug- und Bodengesang) und fütternder Altvögel.

Termine: 1. Begehung: Anfang bis Mitte April (Gesang) 2. Begehung: Ende April (Gesang) 3. Begehung: Anfang Mai (Gesang, fütternde Altvögel) Günstigste Tageszeit: von SA bis 4 Std. nach SA.

Für die Auswertung bittet der Koordinator der Erfassung Jens Scharon um die Abgabe einer Karte des Untersuchungsgebietes mit den Erfassungsergebnissen, getrennt nach Brutvogelstatus-Kategorien A – mögliches Brüten, B – wahrscheinliches Brüten/Brutverdacht und C – gesichertes Brüten/Brutnachweis (falls notwendig, können die genauen Kriterien noch mal im „Methodenhandbuch“ von Südbeck et al. (2005) nachgeschlagen werden). Es sollten wie immer B-Nachweise angestrebt werden.

Amsel

Die Amsel wurde u. a vorgeschlagen, da sich das Usutu-Virus in den letzten Jahren weiter nach Norden ausgebreitet. Falls die Art zukünftig auch in Berlin einen starken Bestandsrückgang zeigt, dann hätte die BOA methodisch erhobene Vergleichsdaten. Auch ist die Amsel häufig und weit verbreitet in Berlin, so dass viele BOA-Mitglieder durch Kartierflächen in der Nähe des Wohn- oder Arbeitsortes mitarbeiten können.

 

Goldammer

Vor 20 Jahren hat die BOA den Brutbestand der Goldammer in Berlin erfasst. Die Ergebnisse wurden von Klaus Witt im BOB Band 11, Heft 2 (2001) veröffentlicht. Eine Erfassung dieser Art lässt sich gut mit der Kartierung der Feldlerche kombinieren.